Kalibrationstafel

Allgemein

Die Kalibrationstafel besteht aus reihen- und spaltenweise angeordneten schwarzen Punkten auf weißem Hintergrund. Wird dieses Muster mit einer Kamera fotografiert, so kann ImageIron anhand der entsprechenden Digitalfotos genaue Rückschlüsse auf die Verzerrung ziehen, die das verwendete Objektiv verursacht hat - vorausgesetzt natürlich, die Kalibriertafel stellt die Punkte selbst verzerrungsfrei dar.


Kalibrationstafel für hohe Qualitätsanforderungen

Für sehr hohe Anforderungen an die Genauigkeit der ermittelten Daten wird empfohlen, die hier angebotene Kalibrationstafel zu benutzen.

Diese extrem ebene und stabile Platte wird in der Größe DIN-A1 geliefert, und ist damit für fast alle Anwendungsfälle geeignet.

Sollen jedoch für eine Kamera mit variablem Fokus Aufnahmen im Makrobereich kalibriert werden, so ist für hochgenaue Ergebnisse die Größe der Kalibrationstafel der entsprechenden Fokus-Einstellung anzupassen.

Zu diesem Zweck sollte die Kalibrationstafel näherungsweise in dem gleichen Abstand fotografiert werden, wie später das Motiv aufgenommen wird. Sie muss daher annähernd eine Größe haben, die bei diesem Abstand gewährleistet, dass möglichst alle Kalibrations-Punkte erfasst werden.

Denn obwohl die Verzeichnung in erster Linie von der eingestellten Brennweite abhängt, die ImageIron bereits automatisch berücksichtigt, kann bei manchen Objektiven auch eine Fokus-Änderung einen (geringen) Einfluss darauf haben. Wenn überhaupt macht sich dieser jedoch, wie bereits erwähnt, allenfalls bei Aufnahmen im Makrobereich bemerkbar.

Hochwertige Kalibrationstafeln in anderen (kleineren) Größen als DIN-A1 können auf Anfrage erstellt werden.


Kalibrationstafel selbst ausdrucken

Mit Hilfe des pdf-Dokuments Kalibrationstafel.pdf, welches im Programmordner zu finden ist, kann ein eigener Ausdruck der Kalibrationstafel erstellt werden, der zum fotografieren entweder flach auf den Boden gelegt, oder mit Klebestreifen an einer glatten Wand/Glasscheibe befestigt wird.

Ein Ausdruck auf Papier, welches sich leicht verzieht und eine geringe Ebenheit aufweist, wird jedoch im Gegensatz zu einem Plattendirektdruck, kein optimales Ergebnis der Kalibrationsparameter hervorbringen können.

Um eine sichtbare optische Aufwertung einer verzerrten Fotografie zu erreichen, ist dieses Verfahren allerdings ausreichend.

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